1. Wer ist Findus?
Findus ist unser getigerter Kater – und aus unserem Familienalltag inzwischen nicht mehr wegzudenken. Mit großer Begeisterung jagt er Christbaumkugeln durch das Wohnzimmer, klettert mit erstaunlicher Eleganz auf Bäume, liebt es in Kartons jeglicher Art hinein zu kriechen und ist immer zur Stelle, wenn es irgendwo etwas Spannendes zu entdecken gibt.



Mindestens genauso gut beherrscht er allerdings eine andere Disziplin: das Schlafen. Und das ziemlich ausdauernd! Katzen schlafen nämlich im Durchschnitt 12 bis 16 Stunden am Tag, junge Katzen manchmal sogar noch mehr. Findus nimmt diese Aufgabe sehr ernst – am liebsten eingerollt an einem sonnigen Platz oder mitten im Weg.


Warum wir diesen Beitrag schreiben? Weil wir euch mitnehmen möchten auf unsere gemeinsame Reise: vom kleinen, schüchternen Kater aus dem Tierheim hin zu einem selbstbewussten Freigänger – mit ein bisschen Technik-Unterstützung. Findus gehört inzwischen ganz selbstverständlich zu unserer Familie, und davon möchten wir hier erzählen.
2. Wie wir unseren Kater im Tierheim gefunden haben – und warum Findus sofort unser Herz erobert hat
Wer eine Katze aufnehmen möchte, fragt sich oft: Tierheim oder Züchter? Für uns war die Antwort schnell klar: Wir wollten einem Tier in Not helfen und einem kleinen Fellfreund ein liebevolles Zuhause schenken. So begann unsere Suche – und wir fanden Findus.
2.1 Warum wir uns für eine Katze aus dem Tierheim entschieden haben
Es gab für uns viele gute Gründe, eine Katze aus dem Tierheim zu adoptieren. Wir wollten einem Tier eine zweite Chance geben und wussten, dass dort viele wunderbare Katzen auf ihr Zuhause warten.
Außerdem sind die Tiere im Tierheim meist bereits medizinisch versorgt: Sie waren in Quarantäne, wurden untersucht, geimpft und gechippt. Das machte den Start für uns besonders angenehm.
2.2 Unsere erste Begegnung mit Findus
In einem Raum saßen drei junge Katzen – zwei größere schwarze Katzen und ein kleiner graugetigerter Kater. Ein ehrenamtlicher Helfer saß bei ihnen auf dem Boden, während alle drei Katzen über seine Beine und Schultern kletterten, um Streicheleinheiten zu bekommen.

Dann durften wir den Raum allein betreten, um die Katzen kennenzulernen.
Findus kam sofort neugierig auf uns zu. Er beschnupperte uns gründlich, kroch in unsere Jacken und kletterte im Sitzen auf unsere Schultern. Die anderen Katzen waren ebenfalls zutraulich – aber Findus hatte einfach etwas ganz Besonderes.
Sein graugetigertes Fell, seine hellgrünen Augen und seine offene Art hatten uns direkt verzaubert.
2.3 Der entscheidende Moment
Als wir den Raum verlassen wollten, stellte Findus seine kleinen Pfoten an die Glastür und miaute uns laut hinterher.

Danach schauten wir uns noch einen Raum mit kleineren Kitten an. Dort waren viele süße Katzenkinder – doch dann sagte eines unserer Kinder:
„Wir müssen nochmal zu Findus!“
Da war die Entscheidung eigentlich schon gefallen.
„Er ist es.“
Als wir Findus adoptierten, war er gerade 13 Wochen alt.
Rückblickend würden wir uns immer wieder für eine Katze aus dem Tierheim entscheiden. Dort warten so viele besondere Tiere – und manchmal ist genau das eine dabei, das einfach zu euch passt.
3. Der Start bei uns: Ankommen & Eingewöhnen
Als wir Findus aus dem Tierheim kam, brauchte zunächst vor allem Ruhe, Sicherheit und etwas Zeit, um in seinem neuen Zuhause anzukommen. Viele Katzen sind in den ersten Tagen noch vorsichtig, verstecken sich oder suchen sich erst einmal einen geschützten Platz. Dass Findus sehr verschmust war und gern in Kisten oder Behälter gekrabbelt ist, zeigt, wie wichtig solche kleinen Rückzugsorte für Katzen sein können.


Am besten gewöhnt man eine Katze aus dem Tierheim zunächst in einem ruhigen Raum ein, damit sie nicht gleich von zu vielen Eindrücken überwältigt wird. Dort kann sie in ihrem eigenen Tempo ankommen, alles beobachten und nach und nach Vertrauen fassen. Manche Katzen sind schon nach kurzer Zeit offen und neugierig, andere brauchen etwas länger — beides ist völlig normal.


Zur Erstausstattung gehören auf jeden Fall (Affiliate-Links):
- ein Katzenklo*
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- eine Transportbox*
- ein gemütlicher Schlafplatz*
- viel Katzen-Spielzeug*
- und ein stabiler Kratzbaum*.
Zusätzlich sind Kartons, kleine Höhlen oder andere Versteckmöglichkeiten oft sehr beliebt, weil Katzen dort Ruhe und Geborgenheit finden. Für Findus, der gern in jede Art von Kiste oder Behälter gekrabbelt ist, wäre das sicher genau das Richtige gewesen.
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4. Sicher unterwegs: Findus als Freigänger mit GPS-Tracker
Findus hat die ersten Wochen ausschließlich im Haus verbracht, damit er sich in Ruhe an sein neues Zuhause gewöhnen konnte. Nach einiger Zeit durfte er dann mit etwas technischer Unterstützung auch als Freigänger nach draußen. Damit wir ihn im Notfall schnell finden und ihm helfen können, falls er einmal nicht nach Hause kommt, trägt er ein Halsband mit GPS-Tracker* (Affiliate-Link). Dieser zeigt sehr genau an, wo er sich gerade befindet. Der Tracker wirkt zwar etwas sperrig, ist aber sehr leicht, sodass Findus gut damit zurechtkommt. Natürlich besitzt das Halsband auch einen Sicherheitsmechanismus: Sollte Findus irgendwo hängen bleiben, öffnet sich der Verschluss automatisch.

Tatsächlich mussten wir auch schon das ein oder andere Mal die Nachbarsgärten absuchen, nachdem er das Halsband verloren hatte – der Mechanismus hatte also funktioniert. Der Standort des Trackers wurde dabei jeweils auf etwa fünf Meter genau angezeigt, sodass er schnell wiedergefunden werden konnte.
Als kleine Ergänzung möchten wir noch dazusagen, dass dies lediglich unsere persönlichen Erfahrungen mit dem Halsband und dem GPS-Tracker widerspiegelt. Wir sind keine Experten in Bezug auf Katzenhalsbänder, Sicherheitssysteme oder Tracker-Technik und können daher natürlich keine Garantie oder Haftung übernehmen. Für Findus und unseren Alltag hat diese Lösung bisher aber sehr gut funktioniert und uns schon einige Sorgen erspart.

Findus ist für uns weit mehr als nur ein Haustier geworden – er ist ein fester Teil unserer Familie. Vom ersten Kennenlernen im Tierheim bis zu seinen ersten Schritten als Freigänger hat er unseren Alltag mit viel Freude, Neugier und ganz viel Persönlichkeit bereichert. Jede Katze ist anders, und wir haben auf unserem gemeinsamen Weg viel gelernt – über Geduld, Vertrauen und darüber, wie wichtig ein sicheres und liebevolles Zuhause ist.

Wenn ihr wissen möchtet, wie Findus sich weiterentwickelt hat und wie wir ihn Schritt für Schritt an die Katzenklappe* (Affiliate-Link) gewöhnt haben, dann schaut gern hier vorbei.

